Die Service-Crew Günter, Claus, Jürgen Z., Jürgen L., Dirk und Christoph starteten am 11.4.2018 früh morgens

um die Yachten, die eine Woche zuvor von einem Teil der Crew bereits eine Außenwäsche und Politur erfahren haben,

vollends klar zu machen.

Die Schiffe wurden wieder ausgeräumt, gesaugt und ausgewischt.

Claus und Jürgen Z. versuchten mit einem Dampfreiniger die Polster von unschönen Flecken zu befreien.
Günter schrubbt den Motorraum blitze blank.
So sollte die Bilge nach jeder Benutzung aussehen. Jeder Nutzer sollte auch spätestens beim Verlassen des Schiffs, einen Blick unter die Bodenbretter werfen und dort auch durchwischen.
Nach dem Befüllen des Wassertanks hatten wir ein Leck am Schlauch zur Pumpe. Als wir nachts nach dem Essen zum Schiff kamen ergoss sich das Trinkwasser über den Batteriekasten vorbei an der Kühlschrankelektrik in die Bilge. Beim Auswassern war der Schlauchverbinder noch dicht. Jetzt fehlten die am Ende der Anschlüsse die Klemmringe. Wir müssen mit der Werft klären warum die Teile heute fehlen! Das Wasser konnte glücklicherweise in die Bilge ablaufen bevor es die Batteriepole erreichte.
Nach dem der Batteriekasten und die Bilge wieder trocken war, wollte der Kühlschrank nicht mehr starten. Claus und Günter musste erst alles zerlegen bis der das Aggregat wieder anspringen wollte.

Als der Kühlschrank wieder lief stellte Günter fest, dass sich unter der Kompassrose ein Luftpolster gebildet hatte, das die Rose seitlich anhob, was das Ablesen unmöglich machte.

Woher die Luftblase kam ist noch ein Rätsel. Günter schraubte den Kompass ab  und drehte das Gerät bis die Blase hervorkroch.

Die Werft hatte beim Aufstellen des Mastes auch "vergessen" die aufgeschossene Leine vom Spinnackerbaum zu lösen. Von Deck aus war sie so nicht zu erreichen. Also musste Jürgen L. in den Bootsmannstuhl nach oben fahren. Was zum einen ein ärgerlicher Fehler von der Werft war, war jetzt eine gute Übung.

  

Jedenfalls waren die Sunbeam und die Bavaria am Sonntag Abend wieder fit für die Saison.